Island im Winter (Teil 1)

Nordlicht und Sternbild Großer Wagen in Island

Wer nach Reisezielen im Winter sucht, wird wahrscheinlich nicht sofort an Island als Traumdestination denken. Dunkelheit, schlechtes Wetter und unpassierbare Straßen sind da vielleicht die ersten Vorurteile, die einem in den Sinn kommen. Doch sollte man den Reiz dieser Insel in dieser Jahreszeit nicht unterschätzen. 

 

Vorurteil I: Dunkelheit 

Island liegt zum größten Teil südlich des Polarkreises. Das bedeutet, die Sonne schafft es auch am 21. Dezember noch über den Horizont. Außerdem wandert die Sonne in diesen Breiten auf einer sehr flachen Bahn über den Himmel, so daß auch noch deutlich vor Sonnenaufgang und nach Sonnenuntergang genügend Licht für Aktivitäten vorhanden ist. 

Nordlicht in Island
Nordlicht in Island

Aber natürlich hat die Dunkelheit auch ihre Vorteile. Wer Nordlichter (aurora borealis) sehen möchte, sollte sich während der kalten Jahreszeit nach Island begeben. So kann man nämlich schon am frühen Abend dieses wunderbare Schauspiel bewundern - manchmal nur schwach schimmernd oder in einem kräftigem waberndem Grün.

Und wenn dann am Horizont noch eine Siedlung die tiefen Wolken von unten beleuchtet, dann zeigt sich ein fantastisches Lichtspiel am Himmel - wie in diesem Fall:

Nordlicht in Island

Und was ist mit dem Vorurteil über das Wetter? Das kommt im nächsten Teil...

Kommentar schreiben

Kommentare: 0