Mainzer Tierwelt im Herbst (Teil 1)

Eichhörnchen im Sprung auf der Suche nach Nüssen für den Winter (Sciurus vulgaris)

Mit großen Schritten kommt der Winter immer näher. Das merkt man nicht nur an den immer kürzer und kälter werdenden Tagen, sondern auch daran, dass die Tiere so viel möglich futtern und Vorräte anlegen.

Wenn man sich an einen schönem Tag in einen der vielen Mainzer Parks setzt, dann lässt sich das geschäftige Treiben der Mainzer Fauna beobachten - und man ist überrascht, wie viele Tiere man selbst mitten in Mainz-Bretzenheim beobachten kann. 

Der Inbegriff der Vorratsspeicherung ist natürlich das Eichhörnchen, welches nicht müde wird, die größten Grünflächen nach jeglicher Art von Nuss abzusuchen und auf Tauglichkeit zu überprüfen:

Auch die Vogelwelt nutzt die Zeit der reifen Früchte, um Reserven für den nahenden Winter anzulegen. Der Eichelhäher macht seinem Namen alle Ehre und holt sich die Frucht direkt aus dem Baum:

Eichelhäher im Baum
Ein prüfender Blick: ist das was?
Eichelhäher im Baum beim Start
Lecker! Und jetzt bloß nicht verlieren.

Da die Nüsse versorgt sind, kümmern sich andere Federträger um das (Fall-) Obst. So wissen auch die zugezogenen Halsbandsittiche, dass Nichts über einen guten Mainzer Apfel geht. Der Baumläufer dagegen sucht lieber in der Rinde nach seinem Mittagessen, während der Grünspecht wohl mal Abwechslung im Speiseplan haben will:

Halsbandsittich im Baum mit Apfel
Sieht aus wie in den Tropen - ist aber der Herbst in Mainz
Baumläufer
Gut getarnter Baumläufer
Grünspecht
Ein Specht ohne Baum!?

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